Am 12.10.1982 erblickte ich - Christine Porath - das Licht der Welt in Mecklenburg/Vorpommern.
Dort verlebte ich neben drei Geschwistern in einfachen aber guten Verhältnissen meine Kindheit und Jugend, bis es mich 2004 nach Berlin und schließlich nach Potsdam verschlug.

Obwohl ich bereits seit ca. 1998 der Malerei (später auch der Fotografie) verschrieben bin, kam für mich nie ein Studium der Kunst in Frage, weil es mir nie daran gelegen war, „Kunst“ als Zweck (zum Broterwerb) zu betreiben, sondern es mir wichtiger ist, diese in einem zweckfreien Raum entfalten zu können. Eben diese Entfaltung vollzog sich im Laufe der Jahre von reiner Naturnachahmung bis zum derzeitigen Stand abstrakter und surrealistischer Darstellungsweisen.
Da ich mich zzt. sozusagen "hauptberuflich" einem Germanistikstudium widme, bleibt mir zwar daneben wenig Zeit für künstlerische Aktivitäten - als nicht vermeidbare Konsequenz meiner Entscheidung gegen ein Kunststudium - dennoch versuche ich sooft wie möglich meinem Drang nach künstlerischem Ausdruck nachzugehen, sobald dieser meinen Geist vereinnahmt. Ich versuche immer - und werde dies auch in der Zukunft tun - diesem Rufen der Muse (um es etwas poetischer auszudrücken) zu folgen.
Der Betrachter meiner Werke mag sich vielleicht vor dem einen oder anderen Bild ratlos fragen, was ich - die Künstlerin - ihm denn damit mitteilen wolle. Doch gerade von dieser Betrachtungsweise möchte ich mein Publikum emanzipieren und dazu einladen, nicht die Reflexion einer Künstlerintention zu suchen, sondern sich individuell auf jedes Kunstwerk einzulassen. Dementsprechend sind auch die Titel der Bilder mehr assoziativ als erklärend und sollten daher nur als Anregung für die individuelle Sinngebung genutzt werden.
In diesem Sinne möge die subjektive Erfahrung und Erkenntnis des jeweiligen Betrachters im Mittelpunkt stehen. Ganz nach der Maxime:
>> e r k e n n e d i c h s e l b s t <<
Künstlerin